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jurij m. lotman (R.I.P.)
die grenzen des textes sind die grenzen der welt

 
"Wir sind so leer, innerlich so leer - und es ist uns so egal. Es ist nichts trauriger anzusehen, als das unvermittelte Streben ins Unbedingte in dieser durchaus bedingten Welt. Es erscheint im Jahre 1830 vielleicht ungehöriger denn je. Ich habe keine Gefühle für irgend jemand anderen, außer für mich selbst, mein wunderbares Selbst. "Und wir sollen", fragte Walter mit Schärfe, "auf jeden Sinn des Lebens verzichten?" Ulrich fragte ihn, wozu er eigentlich einen Sinn brauche, es ginge doch auch so, meinte er." ...
        

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