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jurij m. lotman (R.I.P.)
die grenzen des textes sind die grenzen der welt

 
... zu lang geredet, wie immer. kurzer sinn:

wieso neigt die (deutschsprachige?) blog-kultur so ausgeprägt zur melancholie, genauer: zur selbst-stabilisierenden version von melancholie? und es ist ja zugleich so etwas wie die aktuelle version von "popliteratur", die es in buchform nicht mehr gibt.

und wieso ist der amtliche visuelle stil diese gelegentlich eben zu geschmackvolle popart-ästhetik geworden, die alle eigentlich ja ganz unvereinbaren fragmente aus der umwelt sofort auf den einheitlichen optischen begriff bringt (und wie wird das eigentlich genau gemacht?)?

was ist das überhaupt für eine merkwürdige neo-post-pop-art, die sich da allmählich herauskristallisiert hat und die inzwischen allgegenwärtig ist, vom sz-magazin bis erratika?

(überhaupt: das phänomen einer hoch differenzierten und supersubtilen GESCHMACKSKULTUR auf allen ebenen der späten pop-kultur. vgl. die vielen altersweisen soloplatten der übriggebliebenen seit den 90ern, die dann an hörabenden-mit-weinprobe-und-referat im lokalen innsbrucker plattenladen präsentiert werden. vgl. die täglich erscheinenden hypergeschmackvollen platten mit exquisiten bezugssystemen von youngstern, die nie jung, fahrig und geschmacklos waren, und das wäre ja "pop").

was ich meine: das alles IST ja gut, ästhetisch SEHR viel avancierter als sagen wir 1980, man MÜSSTE es ja toll finden,
aber ...
        

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