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jurij m. lotman (R.I.P.)
die grenzen des textes sind die grenzen der welt

 
... (ist eh dasselbe): "Die Medien" ist also das Dazwischen als Raum der nicht mehr aufgelösten ("zu dekodierenden") Spannung, die selbst wieder Kultur/Zeichen in Bewegung setzt. Der dynamische Raum, in dem immer neu ein abstraktes Spiel des 'Primären' und des 'Sekundären' sich herstellt, das changiert zwischen allen möglichen Färbungen: (1) der 'Ideologie des Primären', die dabei aber eigentlich nie "das Primäre" selbst meint und will (das ohnehin in diesem Prozess erst konstruiert wird), aber das nicht ganz wissen darf (so etwas wie "Antisemitismus", oder auch Bush-Politik, oder alle "Körper"-Ideologien u.v.a.);
(2) dem "metaphorischen" Zeichen-Spieltrieb, der das 'Primäre' und das 'Sekundäre' kollidieren lässt, um eigentlich etwas Drittes im Moment der Kollision entstehen zu lassen, das dann idealer Weise wieder weitere Kettenreaktionen in Gang setzt ;
(3) die "Ironie", die hier dann zu verstehen wäre als die "Ideologie des Nicht-Primären", Ideologie eben deshalb, weil immer negativ bezogen auf das 'Primäre' bleibend; (4) und zu postulieren wäre wohl dann auch die "Ideologie des Sekundären", die dann möglicherweise der Computer wäre oder das Web und dergleichen.
        

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