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jurij m. lotman (R.I.P.)
die grenzen des textes sind die grenzen der welt

 
als spontane eingebung ein brainstorm-aufruf an die drei bis vier jüngeren leserInnen, die hier gelegentlich vorbeistolpern.

ich verdiene mir ja gerade meine semmeln abseits der uni. thema: e-learning. projekt: auf dem handy. (ja, ich weiß, klingt grausam.)

meine persönliche idealvorstellung: so etwas wie "learning games" auf dem handy laufen lassen, nach dem modell der ipod-textgames (link irgendwo weiter unten, zu faul), die im prinzip wie textadventures funktionieren (vielleicht ergänzt mit rohen moblog-fotos?).

thema für den piloten: englisch + london-reise. (ist am naheliegendsten, um das prinzip auszuprobieren.)

immer wenn es fad ist an der bushaltestalle, kann man einen schritt weiter machen und eine station/einheit absolvieren, und lernt beim alltags-adventure (a) gängige sprachliche floskeln, bausteine etc. und (b) london (oder tokio, oder ...) von einer unüblichen perspektive aus kennen.

ich stelle mir das so vor, dass der/die main character im game auf dem flughafen landet und sich dann den weg durch knappe/interessante/überraschende situationen/konversationen bahnen muss, bis er/sie nach 24 studnen oder so in einem londoner club landet und z.b. eine/n bekannte/n wieder trifft, der/die ganz am anfang kurz aufgetauscht und verschwunden ist. (= ziel erreicht)

(clubbing ist thema im hip-modus, aber es gibt natürlich auch einen mainstream-sightseeing-modus, einen shopping-modus oder auch einen football-modus zur auswahl.)

ja, ich weiß, kling wie peinliche pädagogik von bemühten lieblingslehrern. dieser eindruck soll eben so gut es geht verwischt werden (noch besser: gegenstandslos). aber wie? hat jemand vorschläge, welche situationen, zwischenfälle z.b. passieren können? (immer noch: auf dem handy, mit kurzen texten.) wie sie dramaturgisch gesplittet werden können... ich denke mir: idealerweise themen aus der sich anbahnenden mobile/blog culture verwerten, weil dann form=inhalt. also z.b. mobile clubbing (vgl. zwei posts weiter unten).

randbemerkungen, aber auch grobe beschimpfungen werden entgegengenommen. danke.

        

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