... von 1999 gefunden. gefällt mir sehr gut. (ich würde ja wirklich gern wissen, wie es ihm gerade geht.)
"Es gibt keine Fans. Der Fan ist ja strukturell Idiot. Meine Sachen sind asozial und destruktiv. Trotzdem entstehen mit jedem Ding neue Erwartungen, neue Enttäuschungen, vor allem bei einem selber. Ich finde, das gehört dazu. Und der Fan, der Depp, soll keine blöden Banner raushängen, sondern selber ein tolles Leben anfangen. Wenn irgendeiner was von mir will: abgelehnt, sofort. Ich hasse diese Stellvertreterideen."
"Es gibt keine Fans. Der Fan ist ja strukturell Idiot. Meine Sachen sind asozial und destruktiv. Trotzdem entstehen mit jedem Ding neue Erwartungen, neue Enttäuschungen, vor allem bei einem selber. Ich finde, das gehört dazu. Und der Fan, der Depp, soll keine blöden Banner raushängen, sondern selber ein tolles Leben anfangen. Wenn irgendeiner was von mir will: abgelehnt, sofort. Ich hasse diese Stellvertreterideen."
jurijmlotman - am Mittwoch, 7. Februar 2007, 18:10 - Rubrik: neue deutsche literatur
jurijmlotman meinte am 7. Feb, 18:16:
aufgehoben, unter:http://docs.google.com/View?docid=asfwdk63pz7_13q3krnc
man weiß ja nie.
assotsiationsklimbim antwortete am 8. Feb, 10:19:
ich kann das gerade nicht verifizieren, weil da zu viele drübergestapelt liegt, aber ich denke doch, dass das auch im ansonsten gnadenlos unempfehlenswerten jahrzehnt der schönen frauen erschienen ist, insofern ist good old papier auch irgendwie ein kulturelles gedächtnis. man kann es halt nur nie anschauen, wenn man es braucht, aber man weiß, es ist irgendwo da, unter jahrgängen von erlesenen zeitschriften, flyern und gegenwartsliteratur (oder wie ich es neulich mal ausdrückte: der ganze scheiß wird halt auch nicht weniger).
assotsiationsklimbim antwortete am 8. Feb, 10:24:
ach ja und das mit dem fan muss man gegenlesen mit meinecke in dem plattenspielerbuch (läge zwar obenauf, aber die eselsohren sind badly tagged, also keine seitenzahl zu finden) gegenlesen, wo meinecke das fantum als pop-haltung entwirft, dass man sich eben eine sache aneignet, aber eigentlich gar nicht versteht und daraus sich dann seinen eigenen kram zurechtschustert aus dem kram, der vorher schon da war und der immer gleich fremd wie eigen ist.
jurijmlotman meinte am 9. Feb, 22:27:
ja. der aneigende bastel-fan ist wohl streng zu unterscheiden vom stalker-fan.papier: merkwürdig obsolet in meinem leben. das muss ich erst wieder reintegrieren. aber als denkmittel derzeit alles digital (oder eben nicht präsent).
assotsiationsklimbim antwortete am 12. Feb, 11:42:
wobei die überschneidung der fans wohl mal wieder das interessante ist: der einen hau ins lächerliche gehende bricoleur, der eben qua stalker-fantum vom "original" verblendet ins völlig irrsinnige abdriftende fanart schafft (trio oder die gesamte deutschsprachige popmusik zb). es muss gleich viel bis zur selbstaufgabe gehende liebe zu den dingen wie verstand zusammenkommen, damit es was wird.papier: den sanften zwängen der institution sei's gedankt, dass ich hier im elfenbeinturm fast nur mit papier arbeite. ein bisschen anachronismus kann aber auch ganz schön sein.
itc.alex meinte am 15. Feb, 11:49:
"ich würde ja wirklich gern wissen,
wie es ihm gerade geht."so.
assotsiationsklimbim antwortete am 15. Feb, 16:01:
seien sie geherzt und geküsst für den link.
frau hitt meinte am 18. Feb, 17:17:
neues von rainald goetz...
gibt es hier (http://www.vanityfair.de/blogs/rainaldgoetz/ ) ... ist das neue blatt, in der es auch die lebemann-fotos von KHG gibt/ gab ...