... hier, was dazu führt, dass die unveröffentlichte fortsetzung (1980 - 2000) meines unveröffentlichten hauptwerks (Ich schreiben im falschen Leben, 1950 - 1980) noch länger werden müsste als eh schon.
"die diaristische form ist der fluchtpunkt des schreibens seit anbruch der epoche des neomodernismus (um 1950)." - "diese tendenz setzt sich unter neuem vorzeichen fort in der folgenden epoche (1980 ff.), die wir, solange wir noch keine passende bezeichnung gefunden haben, neopop-post-neomodernismus zu nennen gezwungen sind."
"die diaristische form ist der fluchtpunkt des schreibens seit anbruch der epoche des neomodernismus (um 1950)." - "diese tendenz setzt sich unter neuem vorzeichen fort in der folgenden epoche (1980 ff.), die wir, solange wir noch keine passende bezeichnung gefunden haben, neopop-post-neomodernismus zu nennen gezwungen sind."
jurijmlotman - am Freitag, 10. Juni 2005, 12:45 - Rubrik: neue deutsche literatur
jurijmlotman meinte am 10. Jun, 12:47:
grauenhafter klappentext übrigens ...
"Lyrik lässt uns oft alleine und ratlos zurück, hinterlässt Leerstellen im Gegensatz zu einem Roman, der uns an der Hand durch eine Handlung führt. Mit seinem lyrischen Tagebuch „365 tage (buch)“ ist es Thomas Schafferer gelungen, eine Balance zwischen den Leerstellen des Gedichtes und der Führung des Romans zu finden. So weist sein Lyrikband romanhafte Züge auf, wenn der Autor mit ausdrucksstarker Sprache das lyrische Ich Tag für Tag über Geliebtes und Erlebtes reflektieren lässt. Auf diese Weise lernt der Leser das lyrische Ich als sympathische Figur kennen, die sich von jener hohen Macht leiten lässt, von der wir alle schon einmal überwältigt, enttäuscht oder verletzt worden sind. Es ist die Liebe, die das lyrische Ich fast keinen Tag ruhen lässt und es auffordert zu kämpfen oder veranlasst aufzuschreien. Dies alles versteht Thomas Schafferer mit Einfühlungsvermögen in wunderschöne Sprachspiele und fragmentarische Sätze zu verpacken. „365 tage (buch)“ ist ein feinfühliger, warmherziger Lyrikband und zugleich ein komplexes Debütwerk des jungen Tiroler Autors Thomas Schafferer."
frau hitt antwortete am 11. Jun, 18:38:
warum so kommentarlos ins netz gestellt?mir ist der sinn nicht so ganz klar und was ist mit dem rest vom buch?
jurijmlotman antwortete am 12. Jun, 13:29:
weil ...
... ich das buch ja gar nicht kenne, sondern es hiermit bibliographiert habe, und als projekt selbstverständlich hochinteressant finde. aber der klappentext (schauder) ...
frau hitt antwortete am 12. Jun, 17:53:
ja, es ist eine schwachstelle vom buch, aber es kommt ja (im wesentlichen) auf den inhalt an und der steht zwischen den buchdeckeln __
die sz widmet sich in der wochenend-ausgabe der pop-musik
und bringt wohl eine reihe dazu raus.