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jurij m. lotman (R.I.P.)
die grenzen des textes sind die grenzen der welt

 

neue deutsche literatur

anke groeners autobiografie im schnelldurchlauf. das ist ziemlich gut. //www.ankegroener.de/?p=3474

dieses spezielle blog ist (a) in deutsch, (b) für unordentliche popkulturelle interessen, einschließlich dem rest von literatur/schreiben, der mich noch irgendwie interessiert.

ich schreibe hier nichts mehr hinein schreibe in der praxis bisher hier nichts mehr hinein (das ist kein plan, sondern befund) , weil ...

...weil ich mich permanent zerstreue (hive mind), weil mir ein aktuelles popkulturelles denkprojekt fehlt, weil mir eine peergroup fehlt, deren projekte mich in gedankliche bewegung setzen. (mit der ausnahme von assotsiationsklimbim, natürlich.)

... weil die literatur, die in den früher fanatisch (aber immer wütend) gelesenen literatur-beilagen von zeit und SZ abgehandelt wird, mich gar nicht mehr interessiert, null. übrigens auch filme. und, wenn wir schon dabei sind, auch aktuelle popmusik. warum ist das so?

... weil das welt-verstehen-modell "fiktion" für mich irgendwie durch ist. (und mich genaugenommen noch nie allzusehr fasziniert hat: fiktion nervt. wenn ich im TV einen fiktionalen dialogsatz höre, schalte ich ab.) das welt-verstehen-modell "sprache/pathos" (im kino bildpathos, im pop voice&sound-pathos) eigentlich noch nicht, aber es gibt keine sprech/schreibweisen gerade, die mich wirklich interessieren. das liegt erstens daran, dass ich alt werde. und zweitens daran, dass für meine besondere ästhetische existenz gerade wenig geboten wird.

das hat natürlich alles etwas depressives. seelisch besser wäre es wahrscheinlich, literatur zu lesen. was ich hingegen schon lese: "sachbücher" die versuchen, die digital-welt zu verstehen. was ja auch sprache ist, erzählung, rhetorischer drive. eigentlich möchte ich eine mischung aus "sachbuch" und "literatur". Steven Berlin Johnson, Invention of Air (& alle anderen Bücher von ihm).

note to self (danke, assotsiationsklimbim: nein,ich kriege ja sonst nichts mit aus dem schöngeist-sektor):

VAGUEBlog: //intrig.antville.org/

gibts erst seit 2 tagen, scheints. sieht im moment aus wie ein blog für web-existentialistische clips/links. (was SOFA ja auch war.)

Schöne Rezension von Martin Fritz zum offenbar guten Kurzroman vom Literaten-Blogger Bov Bjerg (//bov.antville.org).

Eine andere Rezension. Und noch eine.

Längerer Textausschnitt hier.

Bibliotheca Caelestis (Prototyp)
Von Hartmut Abendschein. TiddlyWikiRoman

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation
in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über //dnb.d-nb.de abrufbar.

berliner in-crowd (oder so fühlt sich das an aus der hiesigen diaspora) macht twitterlesung, die von jeff jarvis verlinkt wird. mit überlegungen zu Twitteratur.

ich habe da nur das altbekannte vorauseilende überdrüssige gefühl dabei, alte krankheit, wie immer ohne das überhaupt verfolgt zu haben. unterstelle ungerecht schülerzeitungs-aufgeregtheit. update von ampool-"popliteratur"-trivia, wo warholismus fließend übergeht in incrowd-gefasel, das halt den nachteil hat, dass es nicht aus dem mittelpunkt der welt kommt.

warte auf links zu beispielen, wo das als ästhetisches projekt spürbar wird.

hier herum klickend einerseits recht beeindruckt: das könnte gehen, wenn es ernsthaft gemacht wird (warten auf die VollVersion). gut gefällt mir der tabulatorische multi-index rechts. was die texte betrifft, wünschte ich mir beim lesen, sie würden einfach nur dastehen. der text jeweils, nichts sonst. null erklärung. vielleicht so etwas wie ein poetologisches nachwort, daneben. ansonsten nur die texte, wie man sie vom einstige aus findet und die indizes. vielleicht noch irgendwo sowas wie eine sitemap, dass man den text als raum anschauen kann, aus großer ferne.

note to self: sollte ich mir selber bauen sowas, nur mit clips und zitaten. fremdtexten. ich sollte mir dieses TW template wünschen.

"literarische weblogs. Sonderausgabe von "spatien - zeitschrift für literatur" (Heft 5, Januar 2008,)
//www.litblogs.net/
Diese Sonderausgabe von "spatien - zeitschrift für literatur" zum Thema Literarische Weblogs (auch: Litblogs) versammelt Beiträge von Autorinnen und Autoren von "litblogs.net". Neben Essays, kleinen Poetiken, Interviews oder persönlichen Berichten liefert der Band auch frischen Stoff aus den Werkstätten. Mit Beiträgen von: Alban Nikolai Herbst, Markus A. Hediger, Hartmut Abendschein, Michael Perkampus, Sudabeh Mohafez, Helmut Schulze, Andreas Louis Seyerlein, Neda Bei, Benjamin Stein, Andrea Heinisch-Glück, Rittiner & Gomez, Jörg Meyer, Kathleen York. B E S T E L L E N "

//www.abendschein.ch/site/weblog/C11/

"die edition taberna kritika ist im umfeld der weblog- und netzliteratur entstanden. während jedoch die „digitale bohème“ sich langsam in angesagten clubs warmtanzt, bringen wir unsere kinder ins bett, schalten die nachttischlampe ein und blättern in einem buch. "

wenn ich noch ein literat wäre (oder je einer gewesen) würde ich mich da in der nähe aufhalten, manchmal.

(und das habe ich geschrieben, bevor ich diesen TiddlyWikiRoman hier gefunden habe:

//bibliothecacaelestis.abendschein.ch/ )

"das virtuelle kafka-bureau" (web-projekt).

„Mein Schreibtisch im Bureau war gewiß nie ordentlich, jetzt aber ist er von einem wüsten Haufen von Papieren und Akten hoch bedeckt, ich kenne beiläufig nur das, was obenauf liegt, unten ahne ich bloß Fürchterliches.”(Franz Kafka, Briefe an Felice)

        

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