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jurij m. lotman (R.I.P.)
die grenzen des textes sind die grenzen der welt

 
... immer wieder irritierend: der kleine "chok", wie wir preziösen benjaminianer sagen, den der plötzliche kurzschluss von blog-identität und real-identität auslöst, und die kleine, ebenso unfaire wie erkenntnisfördernde provokation, die darin liegt, durchblicken zu lassen, dass der andere erkannt ist. ende der bloggerfreiheit, beginn der bürgerlich-akademischen verantwortung. aber natürlich nur als reflexhafter phantomschmerz, weil es die letztere ja gar nicht mehr gibt.

... by seeing, hearing, feeling this site. rich content. sehr empfohlen. (dank an m.)

und da ist ja sogar auch der o-ton-clip zum titelgebenden jello-biafra-zitat, von dem ich ja immer noch meine, dass man es eher cyborghaft als grassroots-öffentlichkeitsmäßig interpretieren sollte.

... und hamburger neopop-abiturienten, klasse von 1982. hans nieswandt (ex-spex, ex-whirlpool productions) rezensiert lehrreich tim renners (ex-polygram/universal, ex-motor-music) rekapitulation des pop.com-crash: "Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm!" (Campus Verlag).

via ronsens, der hier eine tim renner-lesung beschreibt.

... goetz-begeisterung.

(file under: "neue deutsche literatur" oder "aging of pop"?)

        

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