jurijmlotman - am Dienstag, 3. Juni 2008, 23:25 - Rubrik: meta-blogging
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eine von zwei personen, von denen ich mir je ein autogramm geholt habe. (der andere war Peter Hein.)
You can't judge an apple by looking at a tree,
You can't judge honey by looking at the bee,
You can't judge a daughter by looking at the mother,
You can't judge a book by looking at the cover.
Oh can't you see,
Oh you misjudge me,
I look like a farmer,
But I'm a lover,
You can't judge a book by looking at the cover.
Oh come on in closer baby,
Hear what else I gotta say!
You got your radio turned down too low,
Turn it up!
You can't judge sugar by looking at the cane,
You can't judge a woman by looking at her man,
You can't judge a sister by looking at her brother,
You can't judge a book by looking at the cover.
(Die Lyrics-Seite bewirbt Bo Diddley Ringtones: reizvolle Idee.)
You can't judge an apple by looking at a tree,
You can't judge honey by looking at the bee,
You can't judge a daughter by looking at the mother,
You can't judge a book by looking at the cover.
Oh can't you see,
Oh you misjudge me,
I look like a farmer,
But I'm a lover,
You can't judge a book by looking at the cover.
Oh come on in closer baby,
Hear what else I gotta say!
You got your radio turned down too low,
Turn it up!
You can't judge sugar by looking at the cane,
You can't judge a woman by looking at her man,
You can't judge a sister by looking at her brother,
You can't judge a book by looking at the cover.
(Die Lyrics-Seite bewirbt Bo Diddley Ringtones: reizvolle Idee.)
jurijmlotman - am Montag, 2. Juni 2008, 23:11 - Rubrik: aging of pop
hier.
jurijmlotman - am Samstag, 31. Mai 2008, 00:07 - Rubrik: radio blog
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... annotationen zu mediumflow's "Über Tiere in der Popmusik", von dem ich gerade netter weise eine vorab-version lesen durfte (in: Ich, das Tier, Reimer-Mann-Verlag, im Erscheinen).
abgesehen von der feststellung eingangs, dass tiere in der popmusik eine eher kleine rolle spielen, werden zwei paradigmen kontrastiert:
(1) wild-animalisch
(2) domestiziert
ad (1)
dazu fallen mir noch spontan Phil Filthy Animal Taylor (Motörhead) und John Cale ein, der 1978 oder so auf der bühne einem (Toten) huhn den kopf angebissen haben soll und den darauf die band flüchtenden musikern ein höhnisches stück widmete (Chicken Shit)
aber vor allem ist es mir ein persönliches anliegen, den maulwurf hinzufügen:
es gibt von den Residents die Mole Show (mit masken, aber ich hab das nie gehört). vor allem aber (Greil Marcus über) Bascam Lamar Lunsford, "I wish I was a Mole in the Ground" (#). hier ein recht hübsches YouTube-home-recording dazu.
Wish I was a mole in the ground,
Wish I was a mole in the ground,
If I's a mole in the ground, I'd root that mountain down,
Wish I was a mole in the ground.
Wish I was a lizard in the spring,
Wish I was a lizard in the spring,
If I's a lizard in the spring, I'd hear my darlin' sing,
Wish I was a lizard in the spring.
Wish I was a frog in the fall,
Wish I was a frog in the fall,
If I's a frog in the fall, I'd hear my darlin' call,
Wish I was a frog in the fall.
Honey where you been so long,
Honey where you been so long,
I been out on the bend, with the rough and rowdy men.
Honey where you been so long.
Wish I was a mole in the ground,
Wish I was a mole in the ground,
If I's a mole in the ground, I'd root that mountain down,
Wish I was a mole in the ground.
Wish I was a mole in the ground,
Wish I was a mole in the ground,
If I's a mole in the ground, I'd root that mountain down,
Wish I was a mole in the ground.
Honey where you been so long,
Honey where you been so long,
I been out on the bend, with the rough and rowdy men.
Honey where you been so long.
abgesehen von der feststellung eingangs, dass tiere in der popmusik eine eher kleine rolle spielen, werden zwei paradigmen kontrastiert:
(1) wild-animalisch
(2) domestiziert
ad (1)
dazu fallen mir noch spontan Phil Filthy Animal Taylor (Motörhead) und John Cale ein, der 1978 oder so auf der bühne einem (Toten) huhn den kopf angebissen haben soll und den darauf die band flüchtenden musikern ein höhnisches stück widmete (Chicken Shit)
aber vor allem ist es mir ein persönliches anliegen, den maulwurf hinzufügen:
es gibt von den Residents die Mole Show (mit masken, aber ich hab das nie gehört). vor allem aber (Greil Marcus über) Bascam Lamar Lunsford, "I wish I was a Mole in the Ground" (#). hier ein recht hübsches YouTube-home-recording dazu.
Wish I was a mole in the ground,
Wish I was a mole in the ground,
If I's a mole in the ground, I'd root that mountain down,
Wish I was a mole in the ground.
Wish I was a lizard in the spring,
Wish I was a lizard in the spring,
If I's a lizard in the spring, I'd hear my darlin' sing,
Wish I was a lizard in the spring.
Wish I was a frog in the fall,
Wish I was a frog in the fall,
If I's a frog in the fall, I'd hear my darlin' call,
Wish I was a frog in the fall.
Honey where you been so long,
Honey where you been so long,
I been out on the bend, with the rough and rowdy men.
Honey where you been so long.
Wish I was a mole in the ground,
Wish I was a mole in the ground,
If I's a mole in the ground, I'd root that mountain down,
Wish I was a mole in the ground.
Wish I was a mole in the ground,
Wish I was a mole in the ground,
If I's a mole in the ground, I'd root that mountain down,
Wish I was a mole in the ground.
Honey where you been so long,
Honey where you been so long,
I been out on the bend, with the rough and rowdy men.
Honey where you been so long.
jurijmlotman - am Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:44 - Rubrik: aging of pop
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"Der "Raum der Sprache" umreißt ein nur kleines Feld in der Weite eines vorsprachlichen Raum des Unartikulierten. Und noch viel kleiner und umgrenzter nimmt sich darin der "Raum der Schrift" aus. ... Gleichwohl wurden von der Schrift aber neue soziale Räume geöffnet und Vorstöße in die Tiefenschicht des noch Unartikulierten unternommen. [1]
Das dreifache Bedürfnis der Schriftlichkeit: Flüchtiges festzuhalten, Unsichtbares sichtbar zu machen und Unartikuliertes auszusprechen. [2]
Doch erst, wenn kanonische Texte so unverständlich geworden sind, dass sie von Schriftgelehrten ausgelegt und gedeutet, von Entstellungen gereinigt, in andere Sprachen übersetzt und schließlich von kanonischen Texten abgegrenzt werden müssen - erst dann ist die ... Schriftkultur zu sich selbst gekommen. [3]
Erst das Internetzeitalter stelle die normativen Strukturen und Regeln der Schriftkultur wieder in Frage, seitdem Unsinn neben Sinn und Sagbares neben dem [bis dahin?] Unsagbaren und Unsäglichen stünden." [4]
[1] aber die Sprache klebt doch seit jeher an allem. was soll da "außerhalb" sein? es gibt keine "Tiefenräume des Unartikulierten". es gibt unbegrenzte nicht-räume, die "weißen Flecken" auf der sprachlich verfassten mind map.
[2] "flüchtiges": ja. "unsichtbares": nur im sinne von "nicht da". "und unartikuliertes": nein. das "bedürfnis" aber entsteht da wirklich. das ist eben die rückprojizierte welt, die die sprache und v.a. (metaphorische) schrift stiftet. die fixe vorstellung des "unsichtbaren" und "unartikulierten".
[3] ja, das leuchtet ein. vgl. dazu Lotmans semiosphäre, die an den grenzen, durch überlappungen und übersetzungen entsteht und sich ausdifferenziert.
[4] stimmt prinzipiell, abgesehen mal von dem lustigen weltuntergangstonfall, der die kommentare auch der klügeren akademiker kennzeichnet, die es nicht fassen können, dass gerade ihre ganze komplex ausdifferenzierte welt wegrutscht. (interessant ist, dass die 150 jahre alte sprachexplosion der tagtäglichen "medien" völlig fehlt, die quasi-mündliche schriftlichkeit (yellow press) und quasi-schriftliche mündlichkeit (audiovisuelle medien).)
SZ 23.5.08 print2web, Jan Assmann, Vortrag in Luzern
Das dreifache Bedürfnis der Schriftlichkeit: Flüchtiges festzuhalten, Unsichtbares sichtbar zu machen und Unartikuliertes auszusprechen. [2]
Doch erst, wenn kanonische Texte so unverständlich geworden sind, dass sie von Schriftgelehrten ausgelegt und gedeutet, von Entstellungen gereinigt, in andere Sprachen übersetzt und schließlich von kanonischen Texten abgegrenzt werden müssen - erst dann ist die ... Schriftkultur zu sich selbst gekommen. [3]
Erst das Internetzeitalter stelle die normativen Strukturen und Regeln der Schriftkultur wieder in Frage, seitdem Unsinn neben Sinn und Sagbares neben dem [bis dahin?] Unsagbaren und Unsäglichen stünden." [4]
[1] aber die Sprache klebt doch seit jeher an allem. was soll da "außerhalb" sein? es gibt keine "Tiefenräume des Unartikulierten". es gibt unbegrenzte nicht-räume, die "weißen Flecken" auf der sprachlich verfassten mind map.
[2] "flüchtiges": ja. "unsichtbares": nur im sinne von "nicht da". "und unartikuliertes": nein. das "bedürfnis" aber entsteht da wirklich. das ist eben die rückprojizierte welt, die die sprache und v.a. (metaphorische) schrift stiftet. die fixe vorstellung des "unsichtbaren" und "unartikulierten".
[3] ja, das leuchtet ein. vgl. dazu Lotmans semiosphäre, die an den grenzen, durch überlappungen und übersetzungen entsteht und sich ausdifferenziert.
[4] stimmt prinzipiell, abgesehen mal von dem lustigen weltuntergangstonfall, der die kommentare auch der klügeren akademiker kennzeichnet, die es nicht fassen können, dass gerade ihre ganze komplex ausdifferenzierte welt wegrutscht. (interessant ist, dass die 150 jahre alte sprachexplosion der tagtäglichen "medien" völlig fehlt, die quasi-mündliche schriftlichkeit (yellow press) und quasi-schriftliche mündlichkeit (audiovisuelle medien).)
SZ 23.5.08 print2web, Jan Assmann, Vortrag in Luzern
jurijmlotman - am Freitag, 23. Mai 2008, 07:56 - Rubrik: skywriting
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