... back in 1982 with most dilettantic garage band: (1) VU, Venus in furs, (2) VU, some kinda love, (3) VU, white light white heat, (4) Bo Diddley, Mona, (5) Bo Diddley, Who Do You Love, (6) Bo Diddley, Can't Judge A Book, (7) Bob Dylan, Most Likely You Go Your Way, (8) Dexys Midnight Runners, I Couldn't Help If I Tried, (9) Lovin Spoonful, Summer In The City, (10) Talking Heads, Psycho Killer, (11) Howlin Wolf, Killing Floor. (12) Wilson Pickett, You're looking Good. Videos on YouTube with original songs are here.
jurijmlotman - am Mittwoch, 25. Juli 2007, 01:00 - Rubrik: aging of pop
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... autistenlisting cont., wie sie in der kiste stehen: (11) Bowie, Low (Sound & Vision), (12) Bowie, Heroes, (13) George Thorogood & The Destroyers, 1st (first two albums brilliant, forget the rest), (14) Redskins, Keep on keeping on (when the workers rise), (15) Human League, 1st (You've Lost that Loving Feeling), (16) Specials, More Specials (no comparison with 1st album), (17) Simple Minds, Sons & Fascination (liked this album, only this one), (18) Fehlfarben, Monarchie & Alltag (groß - ich werde nie verstehen, warum sie jetzt sich so stillos anhören), (19) Ideal, 1st (keine ahnung, wer die gekauft hat, ich nicht), (20) Family 5, Ball der Verwirrung ("Warten warten ist alles was ich hör, ich will aber sofort was mir gehört...")
jurijmlotman - am Mittwoch, 25. Juli 2007, 00:00 - Rubrik: aging of pop
... covering Run Run Run.
jurijmlotman - am Dienstag, 24. Juli 2007, 13:31 - Rubrik: radio blog
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... das ist eine richtig gute seite.
jurijmlotman - am Dienstag, 24. Juli 2007, 11:22 - Rubrik: aging of pop
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... scholarly comment on existing versions.
jurijmlotman - am Dienstag, 24. Juli 2007, 09:10 - Rubrik: dylan
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jurijmlotman - am Montag, 16. Juli 2007, 00:40 - Rubrik: aging of pop
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... via Lost Bands Downloads plus zwischendingens den link zum lang vermissten The Bongos-Cover von Mambo Sun gefunden. recht glücklich.
(und sogar ein YouTube-live-video davon gibt es, von 2007, weit weniger magisch als die single, aber trotzdem.)
Das großartigere T.Rex original: #
T.Rex phenomenon: posing, stunning, ridiculous, insanely great, essence of "pop" (i didn't really get it back then) # and #, #
(und sogar ein YouTube-live-video davon gibt es, von 2007, weit weniger magisch als die single, aber trotzdem.)
Das großartigere T.Rex original: #
T.Rex phenomenon: posing, stunning, ridiculous, insanely great, essence of "pop" (i didn't really get it back then) # and #, #
jurijmlotman - am Sonntag, 15. Juli 2007, 23:32 - Rubrik: radio blog
... in der reihenfolge in der es sich in der kiste findet:
Richard Hell & The Voidoids, Destiny Street ("Time and time again I knew what I was doing and Time and time again I just made things worse" # ) | The Jesus & Mary Chain, Just Like Honey ("I'll be your plastic toy I'll be your plastic toy For you" #)| Kevin Rowland & Dexy's Midnight Runners, Too-Rye-Ay ("Excuse me please, you're standing in my space, so step aside, you know your time's up ...") | Lou Reed & The Velvet Underground, [Best of] ("and i guess, i just don't know, and i guess, i just don't know ...") | The Best of Lovin' Spoonful ("hot, calm, summer in the city, back of my neck gettin dirt & gritty") | Josef K, The Only Fun in Town ("sorry for laughing, there's too much happening ...") # | Pete Shelley, Homosapien (cool record, but i never liked it that much) | The Birthday Party, Prayers On Fire | King Crimson, Beat ("i'm a 1952 studebaker coupe") | Laurie Anderson, O Superman (oh, this one really was one of Our Songs back then)
sinnlos und zeitraubend. autistisch. wird also fortgesetzt.
Richard Hell & The Voidoids, Destiny Street ("Time and time again I knew what I was doing and Time and time again I just made things worse" # ) | The Jesus & Mary Chain, Just Like Honey ("I'll be your plastic toy I'll be your plastic toy For you" #)| Kevin Rowland & Dexy's Midnight Runners, Too-Rye-Ay ("Excuse me please, you're standing in my space, so step aside, you know your time's up ...") | Lou Reed & The Velvet Underground, [Best of] ("and i guess, i just don't know, and i guess, i just don't know ...") | The Best of Lovin' Spoonful ("hot, calm, summer in the city, back of my neck gettin dirt & gritty") | Josef K, The Only Fun in Town ("sorry for laughing, there's too much happening ...") # | Pete Shelley, Homosapien (cool record, but i never liked it that much) | The Birthday Party, Prayers On Fire | King Crimson, Beat ("i'm a 1952 studebaker coupe") | Laurie Anderson, O Superman (oh, this one really was one of Our Songs back then)
sinnlos und zeitraubend. autistisch. wird also fortgesetzt.
jurijmlotman - am Sonntag, 15. Juli 2007, 23:00 - Rubrik: aging of pop
gerade erst gesehen, nach langem nicht-nachschauen, dass die tagebuch-definition aus der nicht-gedruckten habil die 1000er download-marke passiert hat. die zukunft der wissenschaft wäre also das web, in dieser form.
(wünsche nach zusendung des habil-textes bitte im blog als kommentar anmelden. aber die downloads kommen eh über google, direkt.)
(wünsche nach zusendung des habil-textes bitte im blog als kommentar anmelden. aber die downloads kommen eh über google, direkt.)
jurijmlotman - am Mittwoch, 11. Juli 2007, 13:55 - Rubrik: DOWNLOAD tagebuchliteratur
... ist ja, dass ich literatur eigentlich nicht besonders mag. ich kann meistens wenig damit anfangen, als leser jetzt. ich habe auch einfach keine ader für bestimmte ästhetische werte, wie farbenblind. und ich mag die leute nicht besonders, die literatur mögen. ich mag eine idee von "literatur", ich mag die radikalen existenz-experimente, die das leben auf text stellen, weil es offenbar bei mir auf komische weise auch so ist. weil das sekundäre immer zuerst kommt, seit jeher. was den wechsel von literatur/universität in das studium des web ("Welt, Wahrheit, text-induzierte Kicks") recht folgerichtig erscheinen lässt.
jurijmlotman - am Mittwoch, 11. Juli 2007, 12:15 - Rubrik: neue deutsche literatur
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... der mahnung folgend, begünstigt von heuschnupfen-nacht:
zuerst immer: der widerwille gegen so kunststückerln. so wie bei Passig, letztes jahr. kunst kommt nicht von kunststückerl. und sprachspiel-literatur, jetzt nicht im Wittgenstein-sinn verstanden, mag ich auch nicht. wie ich ja auch lustig gemeintes nicht mag, und ironie nur dann, wenn sie richtig schmerzhaft selbstquälerisch ist, nicht spielerisch selbstquälerisch. wobei natürlich die üblichen Klagenfurt-kunststückerln noch viel viel schlimmer sind.
erinnert dann erst mal irgendwie [sic] an, natürlich, Thomas Bernhard. was mich zu der alten frage bringt, was genau jetzt eigentlich das gute daran ist, das ich ja auch nie so recht verstanden habe, bei grundsätzlicher achtung. (die textmaschine, offenbar, sagte ich mir später.) ich erinnere mich, dass damals Meinecke auf eine (meine) jugendlich unbedarfte Bernhard-rezension hin, in einer selbstgemachten Münchner lifestyle-illustrierten, von Gisela Oswald herausgegeben, die dann im Münchner lokal-TV die boulevard-bürgerfragen-talk-tante wurde, in der der junge Georg Oswald, ihr bruder, seine laufbahn begann (der war noch nicht in Klagenfurt, oder?), dessen erste gedruckte verbohrt-juristischen münchner geschichten ich dann bei einer sehr viel späteren lesung einmal sehr gut fand. dass also Meinecke Bernhard gut fand, was nachträglich angesichts seiner eigenen erfolgstexte schon einleuchtet, bei denen ich im übrigen auch nie ganz genau weiß, wie sehr ich das mag, bei grundsätzlicher achtung. wie auch die musik von FSK. (wie ist eigentlich "sonnendeck"? gibts das als mp3?)
dann erinnert mich das ein wenig an Kafka, die spiralen. was natürlich immer zuungunsten eines textes ausgeht, denn Kafka ist ja nun aus jetzt wirklich ganz schwer erklärbaren gründen richtig gut, wie ich erst kürzlich anhand des großartigen Nomaden-kunststückerl-textes (#)wieder entwaffnet feststellte. aber wenn ich PeterLicht wäre, würde ich mich schon fragen, was an Kafkas kurzen texten jetzt eigentlich genau so gut ist.
(nun widerwille gegen das eigene, eigentlich völlig unbeabsichtige kunststückerl-metatexterl schreiben, ich wollte nur notizen machen, aber al fresco, beschließe ich, ist das ok. wie immer die uncoole entschuldigung in den text einschließend, weil cool wäre es einfach hinzustellen, was ich nicht kann, weshalb ich da auch nie wirklich gut war.)
schon auch an Goetz erinnernd, ganz ehrlich gesagt auch die eigenen natürlich weniger brillanten frühen versuche, was die spiralenhaft selbstgesprächige text-maschine angeht. ein wenig mehr Stuckrad-Barre, wenn ich mich jetzt recht daran erinnere: die werbetexterhafte art, in der die sprache zu gebote steht. in diesem fall aber besser als stuckrad-barre, weil das überbordende werbertexterhafte zu gebote stehen der sprache ja zugleich textinhalt ist.
sollte ich eigentlich vergleichen mit Richard Ford, dessen langtexte, insbesondere Der Sportreporter, großartig sind. bei Ford ist da auch so etwas angenehm menschenfreundliches in der eigentlich natürlich depressiven textmaschine, was mich noch weiter zurückerinnert an Ford Maddox Ford, Die allertraurigste Geschichte, ein text den ich nun wirklich (und völlig überraschend) groß fand seinerzeit. vielleicht sollte PeterLicht den auch noch lesen.
(aber nur die Romane, und nicht, oder weitaus weniger die Hemingway-isierenden und Carver-isierenden Short Stories von Richard Ford über pubertierende Jugendliche aus Scheidungsfamilien bei der Entenjagd.)
erinnert mich schon auch an Martin Fritz, den ich mir wieder recht gut in Klagenfurt vorstellen kann, als fortsetzer der Goetz-Passig-Licht-linie. wo ja, für mich, auch immer die frage offen war, wie man das selbstverletzende unperfekte element der diaristischen textmaschine in ein künstlich hergestelltes stück hinüberretten kann. oder ob das überhaupt geht. was ja auch die kernfrage bei Goetz ist, schon in den frühen Spex-texten, von denen mindestens einer, erinnere ich mich dunkel, sehr gut war, und großartig außer kraft gesetzt, korrekter weise nicht beantwortet, in Abfall für Alle. was zu Klage zurückführt, was ja auch eine zum teil recht merkwürdige textmaschine ist, die aber gelegentlich richtig gute stücke erzeugt, was ja eigentlich genau das ist worum es geht. das wäre natürlich schön: Goetz, 24 Jahre später, in Klagenfurt aus Klage lesend, und am ende dann preisträger.
(wobei mich die meisten Goetz-texte dazwischen, also nach 1986 und vor 1999, eher kalt gelassen haben, bei grundsätzlicher achtung.)
so. jetzt muss ich noch den rest vom Licht-text lesen.
zuerst immer: der widerwille gegen so kunststückerln. so wie bei Passig, letztes jahr. kunst kommt nicht von kunststückerl. und sprachspiel-literatur, jetzt nicht im Wittgenstein-sinn verstanden, mag ich auch nicht. wie ich ja auch lustig gemeintes nicht mag, und ironie nur dann, wenn sie richtig schmerzhaft selbstquälerisch ist, nicht spielerisch selbstquälerisch. wobei natürlich die üblichen Klagenfurt-kunststückerln noch viel viel schlimmer sind.
erinnert dann erst mal irgendwie [sic] an, natürlich, Thomas Bernhard. was mich zu der alten frage bringt, was genau jetzt eigentlich das gute daran ist, das ich ja auch nie so recht verstanden habe, bei grundsätzlicher achtung. (die textmaschine, offenbar, sagte ich mir später.) ich erinnere mich, dass damals Meinecke auf eine (meine) jugendlich unbedarfte Bernhard-rezension hin, in einer selbstgemachten Münchner lifestyle-illustrierten, von Gisela Oswald herausgegeben, die dann im Münchner lokal-TV die boulevard-bürgerfragen-talk-tante wurde, in der der junge Georg Oswald, ihr bruder, seine laufbahn begann (der war noch nicht in Klagenfurt, oder?), dessen erste gedruckte verbohrt-juristischen münchner geschichten ich dann bei einer sehr viel späteren lesung einmal sehr gut fand. dass also Meinecke Bernhard gut fand, was nachträglich angesichts seiner eigenen erfolgstexte schon einleuchtet, bei denen ich im übrigen auch nie ganz genau weiß, wie sehr ich das mag, bei grundsätzlicher achtung. wie auch die musik von FSK. (wie ist eigentlich "sonnendeck"? gibts das als mp3?)
dann erinnert mich das ein wenig an Kafka, die spiralen. was natürlich immer zuungunsten eines textes ausgeht, denn Kafka ist ja nun aus jetzt wirklich ganz schwer erklärbaren gründen richtig gut, wie ich erst kürzlich anhand des großartigen Nomaden-kunststückerl-textes (#)wieder entwaffnet feststellte. aber wenn ich PeterLicht wäre, würde ich mich schon fragen, was an Kafkas kurzen texten jetzt eigentlich genau so gut ist.
(nun widerwille gegen das eigene, eigentlich völlig unbeabsichtige kunststückerl-metatexterl schreiben, ich wollte nur notizen machen, aber al fresco, beschließe ich, ist das ok. wie immer die uncoole entschuldigung in den text einschließend, weil cool wäre es einfach hinzustellen, was ich nicht kann, weshalb ich da auch nie wirklich gut war.)
schon auch an Goetz erinnernd, ganz ehrlich gesagt auch die eigenen natürlich weniger brillanten frühen versuche, was die spiralenhaft selbstgesprächige text-maschine angeht. ein wenig mehr Stuckrad-Barre, wenn ich mich jetzt recht daran erinnere: die werbetexterhafte art, in der die sprache zu gebote steht. in diesem fall aber besser als stuckrad-barre, weil das überbordende werbertexterhafte zu gebote stehen der sprache ja zugleich textinhalt ist.
sollte ich eigentlich vergleichen mit Richard Ford, dessen langtexte, insbesondere Der Sportreporter, großartig sind. bei Ford ist da auch so etwas angenehm menschenfreundliches in der eigentlich natürlich depressiven textmaschine, was mich noch weiter zurückerinnert an Ford Maddox Ford, Die allertraurigste Geschichte, ein text den ich nun wirklich (und völlig überraschend) groß fand seinerzeit. vielleicht sollte PeterLicht den auch noch lesen.
(aber nur die Romane, und nicht, oder weitaus weniger die Hemingway-isierenden und Carver-isierenden Short Stories von Richard Ford über pubertierende Jugendliche aus Scheidungsfamilien bei der Entenjagd.)
erinnert mich schon auch an Martin Fritz, den ich mir wieder recht gut in Klagenfurt vorstellen kann, als fortsetzer der Goetz-Passig-Licht-linie. wo ja, für mich, auch immer die frage offen war, wie man das selbstverletzende unperfekte element der diaristischen textmaschine in ein künstlich hergestelltes stück hinüberretten kann. oder ob das überhaupt geht. was ja auch die kernfrage bei Goetz ist, schon in den frühen Spex-texten, von denen mindestens einer, erinnere ich mich dunkel, sehr gut war, und großartig außer kraft gesetzt, korrekter weise nicht beantwortet, in Abfall für Alle. was zu Klage zurückführt, was ja auch eine zum teil recht merkwürdige textmaschine ist, die aber gelegentlich richtig gute stücke erzeugt, was ja eigentlich genau das ist worum es geht. das wäre natürlich schön: Goetz, 24 Jahre später, in Klagenfurt aus Klage lesend, und am ende dann preisträger.
(wobei mich die meisten Goetz-texte dazwischen, also nach 1986 und vor 1999, eher kalt gelassen haben, bei grundsätzlicher achtung.)
so. jetzt muss ich noch den rest vom Licht-text lesen.
jurijmlotman - am Mittwoch, 11. Juli 2007, 04:48 - Rubrik: neue deutsche literatur


